Wo die Sprache aufhört fängt die Musik an

von Frank Schwarzwald (Kommentare: 1)

Bei vielen Menschen kann ich in den letzten Monaten beobachten, wie sie regelrecht hinter ihrem Corona-Mundschutz verstummen. Sie sind vielleicht ängstlich, eingeschüchtert, brav und angepasst oder einfach sowieso zu faul zum Reden. Man weiß es nicht.

Wie auch immer: Es fühlt sich nicht gut an, wenn wir Menschen solch ein Verhalten für längere Zeit an den Tag legen und damit flächendeckend eine ungute Atmosphäre schaffen. Deswegen hier ein paar Tips, sich aus so einer persönlichen „Gefangenschaft“ täglich aufs Neue raus zu holen:

  1. Nutze Deine Stimme laut und deutlich so oft Du kannst. Verziehe auch Dein Gesicht dabei. So aktivierst Du eine Menge Zellen in Deinem Gehirn und hälst diese lebendig.
  2. Auch wenn es albern klingt: Aber führe Deine Selbstgespräche ebenfalls laut und deutlich, wenn Du alleine bist zu Hause. Rede laut mit Deinem Hund, mit Deinem PC, mit der Fliege an der Wand. So bleibst Du im Fluss mit Ausdruck generell.
  3. Singe laut Deinen Lieblingssong. Achte nicht darauf wie er klingt, sing einfach drauf los so wie Du Dich grad gut fühlst und habe Spaß dabei. So geben wir der Ernsthaftigkeit keine Chance.
  4. Höre Deinen Lieblingshit mehrmals täglich, tanze dazu ohne Anspruch auf „Ich muss sexy aussehen dabei“ oder sonst wie. Fühle Deinen Körper, spüre die Lust an Bewegung und singe dazu. Das feuert Dir Glückshormone ins Gehirn.
  5. Stelle Dich vor den Spiegel und läster´ mal ab, schimpfe über alles was Dir so richtig auf den Wecker geht bis Du anfangen musst zu lachen. Erinnere Dich … „The brain runs on fun“. Und last not least:
  6. Gib dem Corona-Wahnsinn keine Chance Dich runter ziehen zu lassen.

DU BIST GESUND UND DAS SOLL AUCH SO BLEIBEN!

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Kommentar von Frank |

Hey, das ist ne klasse Idee. Besonders Punkt 2. und 5. Aber es ist Alles sehr hilfreich.
DANKE VITA für die Tips!

Studio für Gesang und Musiktherapie