Arbeit am Körper

Wie bitte? Beim Singen? Wozu ist das nötig? Ja, diese Frage nach der Körperarbeit liegt erst mal nahe, da der Ton ja „nur“ aus der Kehle heraus kommt, meint man zu wissen. Aber stellen Sie sich mal Ihren Körper als eine Gitarre vor. Wenn Sie eine gute Gitarre kaufen möchten, achten Sie auf das Holz, die Lackierung, die Größe, die Verarbeitung, die Bespannung. All das hat Einfluss auf den Klang Ihrer Gitarre. Nicht anders verläuft das mit unserem menschlichen „Klangkörper“. Es braucht ein paar bestimmte Übungen zur Körperarbeit, um sich von Innen heraus zu spüren und einige Abläufe wirklich mitzubekommen. Nur so kann ich diese dann auch manipulieren und für eine starke und wohlklingende Stimme einsetzen. Dafür benutze ich:

a) Ein ausgefeiltes Atemtraining, eine gezielte Atemführung
b) ein dynamisches Bauchmuskel- und Zwerchfelltraining     
c) die  „Lunar-Solar-Atemtypenbestimmung“ (Eine Arbeit nach Romeo Alavi Kia)
d) das „Funktionales Stimmtraining“ zur besseren Koordination von Körper und Stimme
e) eine handvoll typorientierte Übungen für eine gesunde Körperhaltung   
f) Entspannungsübungen für den gesamten Kehl - Halsbereiches (mit Hilfe von Kundalini-Yoga und Gymnastik)

Alle diese Tools sind nicht mehr wegzudenkende Bestandteile meines Musikunterrichts.

 

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Studio für Gesang und Musiktherapie